Quebrar la vara del violento - 28.Juli
Nach kurzem Aufenthalt in Deutschland, kehre ich wieder nach Ecuador zurück. Diesmal begleiten mich Nicolai und Lucia, unsere Novizen. Hinzu wird Marie-Elisée kommen, die vom Heiligen Land aus anreist. Diese drei Geschwister werden mich in diesem Abschnitt der Initiative "Quebrar la vara del violento" begleiten und mit ihrem Gesang, den Übersetzungen und anderen Diensten beistehen.
Ich bin froh, nun wieder nach Ecuador zurückzukommen, um das Land zu unterstützen, welches unter dem Joch der Gewalt so sehr zu leiden hat.
Ein ermutigendes Zeichen für die Initiative war, daß in dem Polizeibericht vom Mai 2011 in Sto. Domingo de los Tsachillas erwähnt wurde, daß die Zahl der Kriminalfälle gesunken sein.
Danke dem Herrn und allen Betern!
Inzwischen bemüht sich in Deutschland die Gemeinschaft darum, weitere Beter zu finden und ein wenig hat es auch im Heiligen Land begonnen, jedoch noch nicht so intensiv. Zu sehr waren während meiner Anwesenheit andere Dinge im Vordergrund: die Pilger aus Litauen und Ecuador, unsere neuen jüdischen Freunde, die aus der ehemaligen Sowjetunion nach Israel kamen, die Seelsorge und auch die Erstellung der englischen Version des Abbafilmes!
Der jetzige Aufenthalt in Südamerika beginnt zunächst in Guayaquil. Ein Priester aus der Schweiz (Pater Othmar) hat uns angeboten, bei seiner Gemeinschaft in Olon wohnen zu können.
Diesmal möchte ich dafür sorgen, daß wir mehr Möglichkeiten zum Gebet haben, damit die apostolischen Tätigkeiten nicht die innere Einkehr zu Gott allzu sehr beeinträchtigen.
Dank möchte ich an dieser Stelle allen Betern, der Jemaelfamilie und der Gemeinschaft Agnus Dei sagen. Ich weiß, daß mein Dienst von ihrem Gebet und der Hingabe an Gott mitgetragen wird.
Ein wenig schaue ich auch bereits nach Afrika, wohin ich nach der konkreten Beendigung dieser Initiative baldmöglichst reisen möchte, um den Geschwistern der Gemeinschaft und der Jemaelfamilie in Mbunda beizustehen.
Elija auf dem Weg nach Ecuador, 26.Juli 2011
Inzwischen sind wir gut in Ecuador angekommen und auch Marie-Elisée ist bei uns! Tania, unsere wertvolle Hilfe aus Guayaquil, hatte bereits den ersten Radiotermin für uns organisiert. Am Morgen des 27. Juli waren Nicolai, Lucia und ich in einem neu entstehenden Heiligtum des barmherzigen Jesus zu Besuch!
Elija inzwischen in Ecuador
