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Otavalo, Las Lajas, Tulcán


1.11.2010 - Aufbruch von Sto. Domingo nach Otavalo

Nachmittags : Vorstellung der Initiative für eine kleinere Versammlung von Charismatikern.
Abends : Vorstellung der Initiative vor der Heiligen Messe und abends sprachen wir mit dem hörbereiten Bischofsvikar.

Mittwoch, d. 2.11. 2011, Otavalo

Vorstellung der Initiative in zwei Heiligen Messen auf dem Friedhof (Allerseelen)
Einladung der Verstorbenen uns bei der Initiative zu helfen!

Dann gab es ein etwas unglückliches Treffen mit dem Bischof von Ibarra, welcher sich gegenüber der Aktion recht verschlossen zeigte und sie nicht unterstützen wollte. Aus seinen zurückweisenden Äußerungen konnte man schließen, daß er sich wohl übergangen gefühlt hat. Bei genauerer Nachforschung unsererseits, ob wir einen Fehler gemacht haben, konnten wir jedoch einen groben Fehler nicht entdecken, denn wir hatten mit der zuständigen Autorität von Otavalo (Bischofsvikar der Diözese Ibarra zu der Otavalo gehört) Kontakt, bevor wir dann die Initiative in den Heiligen Messen vorstellten. Am nächsten Tage sollten wir dann den Bischof sehen. Es ist schade, daß in dieser Diözese die Gläubigen nicht wie in anderen Diözesen auf der kirchlichen Ebene eingeladen werden können sich an der Initiative zu beteiligen.

Donnerstag, d. 3.11.2011, Otavalo

Frühstück mit dem Bischofsvikar und ein Gespräch über die Indios (Otavalenos). Auch kam die Sache mit dem Bischof nochmals zur Sprache und wir berieten wie am besten damit umzugehen sei. Der Bischofsvikar unterstützte mich in dem Vorhaben ihm bei Gelegenheit einen Brief zu schreiben, um einige Dinge richtig zu stellen und ihn besser über die Initiative aufzuklären.

Nachmittag Besuch bei einer Familie in Ibarra. Mit dieser „Laszosfamilie“ beteten wir stellvertretend das Gebet für die Stadt Ibarra.

Ankunft in Tulcan mit kurzer Zwischenstation zuvor am Marienheiligtum La Paz und einem Gespräch mit Klarissinnen, die dort ein Kloster haben. In Tulcan wurden wir im Priesterseminar untergebracht mit dem Luxus, daß jeder ein eigenes Zimmer hatte!

Freitag, d. 4. 11. 2011, Tulcan

Morgens sangen wir die heilige Messe im Priesterseminar und fuhren dann zu dem nahegelegenen wunderbaren Marienheiligtum Las Lajas in Colombia. Natürlich waren die Erinnerungen an unsren Einsatz in Kolumbien sehr gegenwärtig. Ich liebe diesen Platz sehr und erneuerte dort bewusst das Zusammenwirken mit der Gottesmutter Maria für die Mission „Quebrar la vara del Violento“. Außerdem bat ich sie, daß die Initiative sich evtl. auch auf andere Länder ausstrecken könnte.
Um 11 hatten wir die Möglichkeit die Hl. Messe zu singen und die Initiative vor sehr vielen Menschen vorzustellen, besonders wird das Heiligtum auch von Ecuadorianern besucht.
Am Nachmittag fingen dann die Kurzexertitien für die Seminaristen an, und ich hielt zwei Vorträge. Am Abend leitet ich mit dem „kleinen Chor“ die Anbetung vor dem Allerheiligsten an.

Samstag, d. 5.11, Tulcán

Morgens sangen wir die Laudes und Hl.Messe im Seminar, anschließend hielt ich für einige Seminaristen einen Vortrag über das Gebet.
Am Abend hatten wir Gelegenheit die Initiative in Radio Fantástica vorzustellen.

Sonntag, d. 6.11, Tulcán

Am Morgen stellten wir die Initiative zunächst in der Kirche St.Fransisco vor. Dort hatte früher Fray Miroslav, der Priester der ermordet wurde, gearbeitet. Danach sangen wir die Hl. Messe im Männergefängnis, und ich lud die Gefangenen (ca. 60 – 70 Männer, davon die meisten Kolumbianer) ein, das Gebet auch als ein Akt der Reue zu betrachten. (die meisten Fälle haben wohl mit dem sehr intensiven Drogenhandel der Gegend zu tun).
Weiterhin hatten wir die Gelegenheit die Initiative noch in drei Hl. Messen in der Kathedrale vorzustellen. Die letzte Hl. Messe in der Kathedrale sangen wir selbst und luden wiederum die Menschen ein, am Gebet teilzunehmen.
Der Abschluß des Abends bildete ein Konzert unseres „kleinen Chores“. Es dürften zu Spitzenzeiten ca. 400 Menschen zugehört haben.

Montag, d. 7.11, Tulcán

Morgens sangen wie Hl.Messe beim Militär und konnten ihnen relativ ausführlich die Initiative vorstellen, ebenso wie danach im Frauengefängnis.
Anschließend besuchten wir noch eine kleine Schule, dort stellte Marie-Elisée den kleinen Kindern die Initiative vor. Wir verbinden damit immer den Gesang von 2 oder 3 afrikanischen Liedern, den sie sehr aufmerksam aufnehmen.

Dienstag, d.8.11, Tulcán

Morgens besuchten wir ein großes Gymnasium, mit ca. 800 Schülern. Sie waren sehr aufmerksam, und liebten besonders auch die Musik.
Danach waren wir noch in einer Grundschule, um die Kinder für die Initiative zu gewinnen.
Am Nachmittag begleiteten Luzia und Nikolai noch eine Hl. Messe mit gregorianischen Gesängen in der Kathedrale.
Am Abend gab Elija der Bewegung Juan XXIII einen langen Vortrag über die Spiritualität der Initiative, nachdem wir die Hl.Messe gesanglich begleitet hatten.

Man kann sagen, daß unsere Anlage nun sehr in den Dienst genommen wird, mehrmals bei den Hl.Messe wie auch in den Schulen – und natürlich in den Konzerten - kam sie zum Einsatz!
Wir sind sehr froh eine gute Technik zu haben, von den Mikrophonen über das Mischpult und den guten Boxen. So wird auch durch die gute Technik der Gesang unseres „kleinen Chors“ für viele Menschen eine Freude und eine tiefe Erfahrung.

Wir wurden hier in Tulcán sehr gut aufgenommen und besonders P. Renato mühte sich um uns. Er stellte die ganzen Verbindungen her und fuhr uns persönlich zu allen Einsätzen. Aber auch P.Juan Diego, der Verantwortliche des Seminars, war sehr offen für uns und wir fühlten uns im Seminar in der großen Familie der Kirche zu Hause.

Mittwoch, d.9.11, Tulcán

Noch sind wir in Tulcán und bringen einige Arbeiten zu Ende ...

Polizei von Guayaquil