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Große Dynamik der Mission


Zuerst gilt es einen großen Dank an den Herrn und seine Mutter auszusprechen. Seit dem wir am 8. September 2011 die Muttergottes um eine größere Dynamik der Initiative gebeten haben, verdichten sich die Ereignisse auf vielfältige Weise. Es ist wirklich so, daß der Herr vorausgeht und wir hinterher eilen. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank für all die Gebete, die uns unterstützen!

Ein Auszug aus dem Tagebuch Lucias mag einen weiteren kleinen Einblick in das geben, was der Herr mit der Initiative für Ecuador tut.

Quito, Montag, 19-09-2011

Heilige Messe bei den Madres Conceptas und Treffen mit einer kolumbianischen Gemeinschaft in Ecuador, welche die Initiative unterstützt.
Fahrt mit dem Bus nach Guayaquil.

Guayaquil, Dienstag, 20.09.2011

Ursprünglich war vorgesehen, daß wir an diesem Tag die Initiative bei einem säkularem Treffen in Anwesenheit des Vizepräsidenten von Ecuador vorstellen sollten. Es kamen jedoch Bedenken von bestimmten Kreisen der Veranstaltenden, die Religion in dieses Treffen mit einzubeziehen. Wenn ich auch glaube, daß dies ein Fehler war, sehe ich doch auch den Vorteil, dass Politiker besser auf einem direktem Weg sich für unsere Initiative interessieren sollten. Überlassen wir dies der Vorsehung Gottes!

Guayaquil. Mittwoch, d. 21.09.2011

Übergabe von 300.000 Gebetszettel durch einen wohlhabenden Autohändler. Er sagte uns zu, 50% der Kosten der zu erstehenden Tonanlage zu bezahlen.

Guayaquil, Donnerstag, d. 22.09.2011

Wir sangen die Heilige Messe im tridentinischen Ritus, Interview in einem säkularen Radio.
Aufnahme des Gesangs im Studio.

Guayaquil, Freitag, d. 23.09.2011

Erstehen einer guten Anlage, Neuaufnahme der Novene, Studioaufnahmen der Musik.

Portoviejo, Samstag/ Sonntag d. 24./25.09.2011

Eine sehr kriminelle Stadt, in die uns der Herr führte! Dort wurden wir von Bischof Lorenz Voltolini mit offenen Armen aufgenommen und von dem Generalvikar und Priestern ungemein unterstützt. Wenn Kirche und prophetische Initiative derart gut zusammenarbeiten und zudem noch die Muttergottes alles dynamisiert, dann tritt eine andere Dimension ein. Das erlebten wir nun in Portovejo. Bei der abendlichen Marienprozession nahmen ca. 30.000 Menschen teil. In der Diözese Portoviejo wird die „Jungfrau de la Merced“ verehrt. Ein interessantes Detail dieser Verehrung: In der Zeit des Sklavenhandels gab es Menschen, welche die Sklaven freikauften. Das Geld, welches dafür verwendet wurde hieß Merced. Manche verkauften sich sogar selbst, um die Skalven freizubekommen. Als es dann viele Sklaven gab, baten die Menschen die Muttergottes, die Sklaven freizukaufen und nannten die Jungfrau deshalb „Virgen de la Merced.“

Bei der Initiative geht es darum, die Ecuadorianer von der Herrschaft der Kriminalität zu befreien.

In mehreren Hl.Messen gab uns der Bischof selbst den Raum, die Initiative vorzustellen. So waren wir in Portoviejo, in Manta (noch kriminellere Stadt!) und in Chone in einem Priesterseminar. Wir verteilten ca. 50.000 estampitas (Gebetszettel) und ließen noch weitere 100.000 beim Bischof. Weil wir noch Zettel nach Quito sandten, haben wir von den 300.000 Gebetszetteln nur noch 80.000 übrig! Danke Herr!

In der Nacht von Sonntag auf Montag kehrten wir nach Guayaquil zurück! Nun fehlt uns – so Gott will – noch ein Auto, um dann ab 1.Oktober in andere Teile von Ecuador aufzubrechen!

Danke Herr für den Dienst !