Im Congo
Enfin nous sommes au Congo.
Länger als erwartet, hat es gedauert meine jährliche Congomissionsreise zu beginnen.
Als wir (Manuela und ich) dann in Kinshasa ankamen, empfing uns eine brütende Hitze. Waren es an der Zwischenstation in Äthiopien noch angenehme 28 Celcius, steigerte sich dies im Congo auf 40 Celcius abends um 20 Uhr! Jericho läßt grüßen...
Wir wurden abgeholt und waren dann bald bei den freundlichen Karmelschwester zu Hause. Die Tage darauf waren vor allem vom innerlichen Ankommen geprägt, wozu der Karmel gute Gelegenheit schenkt.
Offen war, wie es denn konkret weitergeht, ob der Weg nach Lokoko führte oder zu den Kindern nach Mbunda. Nachdem ich hörte, dass es in Lokoko bzw. in der Umgebung noch unruhig ist, wollte ich Manuela, die mir eine sehr liebenswürdige Reisebegleiterin ist, einer solchen Situation nicht aussetzen. Es klärte sich, zuerst nach Mbunda aufzubrechen.
So reisten wir eine Woche nach unserer Ankunft nach Mbuji-Maji weiter und warten nun darauf, morgen nach Mbunda-Kabinda zu fahren. Manuela wird dann den Congo der Dörfer erleben können. Wie arm es hier ist, hat sie schon wahrgenommen und auch die Schönheit der religiösen Musik.
Der Abbafilm hat schon gedient. Am Vorabend unserer Abreise zeigten wir den Teil, der schon in Französisch erstellt und von Sr. Francoise korrigiert war, den Schwestern. Den Rest las ich dann aus der Übersetzung von Bernadette vor und zeigte die entsprechenden Bilder.
Auch hier in Mbuji-Maji diente der Film schon und ich merke, wie gut er sich eignet, die Menschen an ihren eigenen Glauben zu erinnern, ihn zu vertiefen oder sie mit der Glaubenswirklichkeit stärker in Berührung zu bringen. Allerdings muss ich den Text an die Menschen, die zuschauen werden, anpassen. Die Fülle des Textes ist nicht allen darzureichen.
So kann ich zusammenfassen, dass es uns gut geht, Raum für geistliche Gespräche und entsprechende Schulung bleibt, sowie für ein intensives Gebet, wenn wir nicht gerade mit den Vorbereitungen für die Abreise beschäftigt sind!
Danke für alle Gebete
Die Intention des Monats Februar für die Wiederkunftsliturgie ist frei, bitte mit dem Einschluss des Situation im Congo.
Segen aus Mbuji-Maji
Elija
