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Elijamission bis 5. August

Die Tage verlaufen ruhig und sind mit viel Gebet und Arbeit gefüllt.

Patienten kommen und gehen, es sind immer mehr da, als man versorgen kann.
Das ist für manche nicht so einsichtig, die von weit her kommen und auf Behandlung hoffen. Da bedarf es sowohl Durchsetzungsvermögen, als auch Fingerspitzengefühl oder noch besser ausgedrückt: der Weisheit!

Mein Aufgabe besteht darin, die Gemeinschaft geistlich zu stützen, die Gespräche mit den Geschwister im einzelnen und zusammen zu führen. Außerdem gebe ich Beatrice Unterricht und nehme hier Lucia hinzu, die mein einfaches Französisch so gut verstehen kann, daß sie die Lehre mitbekommt.
Dann gibt es noch Radiosendungen, die Korrespondenz, welche weitergeht, solche Ereignisse wie Duisburg einzubeziehen und die unerwarteten Dinge ...

Abends gehe ich dann ins Dorf und bete mit den Menschen einen Teil des Rosenkranzes, gebe ca. 20 Minuten Unterweisung und bete dann für alle Anwesenden. Da findet sich jetzt regelmäßig eine größere Gruppe ein und ich hoffe sehr, daß echte Bekehrungen stattfinden werden, denn vieles geht hier noch sehr durcheinander. Den Pfarrer von Ars habe ich gestern um diese Gnade gebeten.

Nun nähert sich das Vaterfest mit großen Schritten und wir werden Beatrice aufnehmen und hoffen sehr, daß bis dahin auch unsere neuen Kandidaten eingetroffen sind, welche die üblichen congolesischen Verzögerungen auf der Reise hierher zu durch leiden haben!

Am Abend ist dann der Abbafilm in Französisch für die hiesige Bevölkerung vorgesehen, wenn das Wetter es erlaubt! Damit hätte sich dann etwas sehr Wichtiges erfüllt - die erste Heilige Messe von Johannes beim ersten Abbafest in Deutschland, der Altar und das Bild des Vaters im darauf folgenden Jahr, die erste Fertigstellung des Filmes im Jahr 2009 und nun der apostolische Dienst im Jahre 2010.
So wie es aussieht, wird der Bischof von Sto. Domingo auf dem Frauenberg sein, ich höre von intensiven Vorbereitungen in Ecuador, sicher wird es auch in Jerusalem Vatergnaden geben ....

Langsam neigt sich mein Aufenthalt hier dem Ende entgegen. Wenn es der Herr so will, werde ich am 11. August von hier nach Kinshasa aufbrechen. Ob ich die erwünschte Ansprache für unsere Pilgergäste in Ecuador vom 13.-15. August realisieren kann, übergebe ich der Gnade Gottes, ebenso wie die erbetene nähere schriftliche Erläuterungen über den Jemaelweg!

ON VERRA

Elija aus dem Congo