Sonntag der Barmherzigkeit
Der Tag ist heute geprägt von der göttlichen Barmherzigkeit. Schon seit gestern habe ich die polnische Melodie von "Jezu ufam tobie" - "Jesus ich vertraue auf Dich" im Herzen. Eine sehr schöne Zelebration dieses besonderen Tages (vor genau vier Jahren wurde Kardinal Ratzinger zum Papst gewählt!) fand in der Kirche des katholischen Patriarchen statt mit einer gläubigen Predigt in der Erwartung, daß der Friedensprozeß der seit 60 Jahren in Israel nicht greift, anders geschehen müsse.
Der Patriarch verwies besonders auf die spirituelle Dimension.
Ja, ein wahrer Friede will im Heiligen Land bisher nicht einziehen!
Aus meiner Sicht braucht es dazu die allseitige Begegnung mit dem auferstandenen Herrn, denn er ist der Friede und hat jede Feindschaft am Kreuz im Keim erstickt.
Also vollmächtige Glaubensverkündigung auf den Wegen die Gott vorhergesehen hat! Sicher ein drängendes Anliegen des Herzens Jesu!!!
Auch hier gilt "Jezu ufam tobie", denn die menschlichen Überlegungen sind schnell an der Grenze angekommen angesichts der ganzen Situation des Landes und dem Fortgang der Geschichte seit der Auferstehung des Herrn. Aber Gott wird seinem ersterwählten Volk noch einmal eine Gnade anbieten seinen Sohn zu erkennen und das ganze Heil zu empfangen!
Und unsere moselmischen Brüder und Schwestern! Auch für sie gilt das Angebot der Gnade und menschlich scheint es auch da wie unmöglich, daß sie den Glauben annehmen, wenn sie die Botschaft Mohammeds als letztgültige Offenbarung betrachten!
Aber ich wende mich an die Muttergottes und werde mit ihr fragen: "Herr wie wirst Du es tun?"
Danke für dieses wunderbare Fest mit dem Gnadenangebot. Wie sagte der Patriarch? "Es ist wie eine zweite Taufe". Ich glaube es ihm und erfreue mich der Gnade der Sündenvergebung!
Elija in Jerusalem
