Berg der Seligpreisungen, Kafarnaum
und Prozession in Nazareth
Der erste Tag an dem der Besuch der heiligen Plätze in Verbindung mit den Exerzitien liegt hinter uns.
Es ist nicht ganz so leicht die Balance zwischen den Aktivitäten und der Kontemplation zu finden, wenn man mit einer Gruppe unterwegs ist: die Balance zwischen notwendiger Disposition zum Zuhören und der Möglichkeit eine Vielzahl von Orten zu sehen, die mit unserem Glauben verbunden sind, geistliche Ansprüche im Sinne der Zielsetzung solcher Exerzitien und die Berücksichtigung bzw. Beachtung mehr natürlicher Wünsche usw.- und die Verschiedenheit der Charaktere!
So schaue ich diesen Weg mit der Pilgergruppe jeden Tag neu an und versuche ihn von Gott her zu verstehen. Eigentlich brauche ich ja nur auf den Herrn zu sehen und wahrzunehmen, wie er mit uns Menschen umgeht: immer in der grundsätzlichen göttlichen Liebe, die aber je nach Menschen und Umständen unterschiedliche Ausdruckformen kennt.
Auch uns von der Gemeinschaft hat Gott im Blick und nimmt uns in die innere Schulung hinein, dabei ist die Formung in der Demut immer besonders wichtig und heilsam!
Heute brechen wir auf nach Kana und dann länger zum Berg Tabor! Möge Gott alles fruchtbar machen und gerade in unserer Schwachheit sich selbst als der gütige Vater zeigen!
Elija in Nazareth
